Schritt für Schritt zur Lösung

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Alle Eventualitäten schon am Anfang des Projektes eruieren, definieren und einplanen ist sehr schwierig oder gar unmöglich. Meistens sind die Vorstellungen der einzelnen Mitarbeiter noch nicht aufeinander abgestimmt und unterschiedliche Erwartungen stehen im Raum. Erschwerend kommt hinzu, dass ein textlicher Beschrieb des Endproduktes viel Spielraum für Interpretationen lässt.   

Unser Tipp für eine Schritt für Schritt Lösung:

  1. Interne Erwartungen klären
    Beschreiben Sie die wichtigsten Anforderungen gemeinsam mit den Teamkollegen und stimmen Sie sich untereinander ab. So ist gewährleistet, dass die Erwartungen an das Projekt kongruent sind.
  2. Anforderungen priorisieren
    Ordnen Sie die Anforderungen nach Wichtigkeit. Mit der gemeinsam erstellten Prioritätenliste ist jedem Projektmitarbeitenden klar, in welcher Reihenfolge die nächsten Schritte geplant sind.
  3. Prototyp erstellen
    Setzen Sie die ersten Prioritäten um. Dadurch entsteht noch kein fertiges Produkt, aber gibt allen Projektmitarbeitenden eine konkretere Vorstellung der Gesamtlösung.
  4. Kunden befragen
    Um zu testen, ob Ihre Projektidee auch für die Zielgruppe funktioniert, empfehlen wir eine Befragung. Diese muss nicht aufwendig sein. Wählen Sie dafür ein bis zwei Kunden bewusst aus. Eine gute Kundenbeziehung ist eine zwingende Voraussetzung für die Unterstützung im Pilotprojekt. Machen Sie den Kunden deutlich, dass das Produkt respektive die Dienstleistung noch nicht fertig konstruiert ist, ihre Inputs aber sehr wertvoll und entscheidend sind. Schliesslich soll sich der Kunde geehrt fühlen, dass ihm diese wichtige Rolle übertragen wird.
  5. Rückmeldungen zusammentragen
    Sammeln Sie die wertvollen Inputs der involvierten Kunden, um diese zu einem späteren Zeitpunkt im Team zu besprechen.
  6. Anforderungen priorisieren
    Mit allen gewonnen Informationen sitzt das Projektteam erneut zusammen. Allenfalls ergeben sich aus den Resultaten neue Anforderungen oder angedachte Inhalte müssen überdenkt werden. Sobald die neue Taskliste steht, priorisieren Sie diese erneut und starten wieder bei Punkt 3 mit der Überarbeitung des Prototypen.

Diesen Kreislauf wiederholen Sie, bis das Produkt oder die Dienstleistung marktreif ist. Der Vorteil dieser agilen Projektmethode: Ihr Produkt ist kundennah und bietet die Funktionen, die vom Markt gewünscht werden.


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